12/2020 – Presseinformation – Jahresrückblick 2020

Dezember 28, 2020

Namensfindung während der Corona-Pandemie

Düsseldorf, 28.12.2020. Das Jahr 2020 stand für die Namensagentur Nomen International Deutschland GmbH (www.nomen.de) ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und im Zuge dessen auch der Digitalisierung. Nomen-Chefin Sybille Kircher zieht trotz aller Herausforderungen eine positive Jahresbilanz.

In der Düsseldorfer Namensagentur wurden die Arbeitsabläufe mit Beginn der Corona-Krise noch digitaler als sie es ohnehin schon sind. „Wir haben alle Meetings und Workshops mit unseren internationalen Kunden und Kollegen im Schnelldurchlauf neu organisiert und online abgehalten“, berichtet Sybille Kircher, geschäftsführende Gesellschafterin von Nomen.

Eine echte Herausforderung, denn immerhin kommt es insbesondere bei den wichtigen strategischen und kreativen Abstimmungsprozessen auf die persönliche Nähe des Projekt-Teams an. Doch in diesem Jahr waren Home-Office oder Quarantäne an der Tagesordnung. „Es hat insgesamt dennoch alles wunderbar geklappt. Weil alle Beteiligten flexibel und offen für neue Wege waren, haben wir unsere Projekte auch im Lockdown wie geplant umsetzen können.“

Im Fokus: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Corona 

Bei den meisten Naming-Projekten, mit denen Nomen in diesem Jahr beauftragt wurde, stand inhaltlich die Digitalisierung im Vordergrund. Und gerade weil Social Distancing in der realen Welt das alles beherrschende Thema war, war in der Markenwelt genau das Gegenteil gefragt: Zusammenhalt und Nähe.

Künstliche Intelligenz – sei es in Form von Plattformen, Sprachassistenten oder digitalen Tools – emotional ansprechend benennen und so leichter zugänglich machen, lautete demnach eine häufig geäußerte Namensanforderung. Im Zuge dessen entwickelte Nomen u. a. einen sprechenden Namen für eine neue Marke im Automobil- und Mobilitätsversicherungsgeschäft: Movinx für ein neues 50/50-Joint-Venture von Daimler Insurance Service und Swiss Re.

Spannende Projekte ergaben sich für Nomen auch durch die Benennung neuer Technologien, wie etwa im Bereich der Kreislaufökonomie, Plasmatechnologie und der Wasserstofftechnologien.

Nachhaltigkeit war ein weiteres wichtiges Thema in diesem Jahr. In mehreren Nomen-Projekten ging es um die Herausforderungen des Klimawandels und – eng damit verbunden – um Decarbonisierung. Hier unterstützte Nomen Bosch bei der Entwicklung der Namensstrategie und der Namensfindung für eine neue Gesellschaft namens Bosch Climate Solutions. Unter diesem Namen gibt das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seit Mitte 2020 sein Wissen und seine Erfahrungen aus der eigenen CO2-Neutralstellung und dazu weltweit umgesetzter Projekte weiter.

Durch die Corona-Pandemie ergaben sich ebenfalls Projekte für Nomen. Zeiss Nura heißt ein neues Videolaryngoskop von Zeiss, bei dessen Namensfindung Nomen beratend unterstützte. In der COVID-19-Pandemie bietet Zeiss Nura einen gewissen Schutz, indem es den Anwendern einen größeren Abstand zwischen sich und den Patienten während einer eventuell notwendigen Intubation ermöglicht. Die Intubation ist ein notwendiger Behandlungsschritt bei schweren Covid-19-Erkrankungen, der für Ärzte und das medizinische Personal ein hohes Risiko an Infektionen birgt.

Marke als Motor der Neuausrichtung

Wie bereits in den Vorjahren konsultierten zahlreiche Unternehmen Nomen für Beratungsleistungen im Rahmen ihres Marken-Identitätsmanagements. Mehrere Markenstrukturierungsprojekte drehten sich um die Frage, wie sich die Marke stärker in den Mittelpunkt rücken und stärken lässt, damit sie zum Katalysator für Weiterentwicklungen werden kann.

Ausblick: Marken mit Wir-Gefühl

Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung von Digitalisierungsprojekten noch weiter forciert. Dementsprechend werden in Zukunft noch mehr Marken für digitale Angebote entstehen. Deren Benennung muss dem weltweiten Bedürfnis nach starken menschlichen Bindungen gerecht werden: Gefragt sind keine futuristischen High-Tech-Namen, sondern vielmehr solche, die klanglich oder inhaltlich Wärme und Nähe ausstrahlen. Marken-Expertin Sybille Kircher: „Marken sollten wie Menschen erlebbar sein: persönlich, warmherzig und zugänglich. Dies sollte sich vor allem im Markennamen, dem Fundament der Marke, widerspiegeln.“

 Seit über 30 Jahren: Marken aus der Düsseldorfer Namensschmiede

Nomen Deutschland wurde 1989 gegründet und ist als Teil der Agenturgruppe Nomen International S. A. in ein weltweit agierendes Netzwerk eingebunden. Neben der markenstrategischen Kreation von Namen und deren weltweiter sprachlicher und juristischer Absicherung bietet Nomen auch zahlreiche weitere Dienstleistungen rund um Erfolgsmarken an, angefangen bei der strategischen Beratung, über interkulturelle Analysen und Marktforschung zur Wirkung von Markennamen und Logos bis hin zur Übertragung von Markennamen in andere Schriftzeichen.

 

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