Neues von NOMEN

April 21, 2022

PINTSCH vermarktet sicherheitsrelevante Produkte für die Bahninfrastruktur. Die bisherigen Produktnamen setzten sich aus Buchstabenkürzeln und Zahlen zusammen. NOMEN half dabei, das Namensportfolio aufzuräumen und eine neue Systematik zu etablieren. Die Produktnamen sind nun inhaltlich transparenter und bilden die vielfältigen Produktbereiche übersichtlich ab. Alle Namen beginnen mit PIN – das stärkt die Dachmarke und fördert die Wiedererkennung.

Der Markenname PINTSCH steht mit jedem seiner Produktbereiche für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit im nationalen und internationalen Bahnverkehr. „PINTSCH Safety for Rail“ – dieser Claim zahlt in dieses Markenversprechen ein.

Ausgangsbasis für die neue PINTSCH Namenssystematik war die Überlegung, dass die Produktnamen ebenfalls dazu genutzt werden können, die Marke zu stärken. Gleichzeitig können sie als „Lotsen“ fungieren, indem sie die Transparenz für Kunden erhöhen und es ihnen erleichtern, sich im Portfolio zurechtzufinden.

Lohnender Neustart

Die vorhandenen Namen waren zum Teil nicht gut sprechbar (z. B. Rbüt, RBUEP). Viele der technischen Namen bestanden aus schwer zu merkenden Buchstaben und Zahlen. Hinzu kam, dass der Absender PINTSCH in diesen Namen nicht in Erscheinung trat.

Das mit Unterstützung von NOMEN entwickelte neue Namenssystem setzt hier an. Jeder Produktbereich erhielt einen einzigartigen Namen. Die Dachmarke PINTSCH steht dabei durch den wiederkehrenden Namensanfang PIN sichtbar im Vordergrund.

„Die Herausforderung bestand zuallererst darin, verschiedene Produktbereiche namentlich systematisch zusammenzuführen“, berichtet NOMEN-Chefin Sybille Kircher. Auch wenn das bedeutete, das gesamte Namensportfolio auf den Prüfstand zu stellen und sich von etablierten Bezeichnungen zu lösen.

In diesem und in einem weiteren wichtigen Punkt wurde jedoch schnell ein Konsens gefunden. Man war sich einig, dass man sich von den technisch geprägten Benennungen lösen und stattdessen emotional ansprechende Namen finden wollte. Idealerweise solche, die auch zu einer verstärkten Markenfokussierung auf PINTSCH beitragen.

Foto: Pintsch GmbH

Anschließend startete das Projekt, in dessen Verlauf alle Beteiligten viel Spaß hatten und gemeinsam eine kreative, zukunftsgerichtete Namensstrategie entwickelten. NOMEN unterstützte den Prozess mit zahlreichen Services, darunter Interviews mit dem Management, Workshops, Kreationen, Naming-Szenarien und Kommunikationsberatung. Außerdem prüfte NOMEN die Namen digital und international und legte abschließend die Naming Guidelines vor.

Die neuen Namen der PINTSCH-Produktfamilie:

PINPROTEGIO: Bahnübergangstechnik

PINLUXON: Lichttechnik

PINCLIRIO: Achszähltechnik

PINPOSITON: Fördertechnik

PINCALIO: Weichenheizungen

PINMOVIO: Stellwerks- und Rangiertechnik

PINDIAGON: Diagnose

Die Vorteile des Namenssystems liegen auf der Hand. Die Dachmarke PINTSCH steht konsequent im Fokus, die darunterliegenden Produktgruppen sind mit einzigartigen Namen klar strukturiert. Dass die Namen im Wettbewerbsumfeld ungewöhnlich sind, kommt dem Unternehmen zugute. Die Marke wird sichtbarer und emotionaler, die Namen unterstreichen die Innovationsfreude des Unternehmens und die Wertigkeit des Produktportfolios. Jeder einzelne Name bietet genügend Potenzial für eine attraktive Markenstory. „Mit der neuen Namenssystematik und der Endung auf -io und -on hören sich die Namen nachhaltig und stark an und…, sie haben einen guten Klang“, ist auf der PINTSCH Website nachzulesen. „Wir sind der Meinung: die Auswahl ist gelungen.“