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1 Comments

  1. Kalle Debus

    Ich habe auch bereits einige Namensprojekte erlebt und/oder gestaltet und kann das Plädoyer grundsätzlich nur unterstützen. Insbesondere das Thema Emotionen spielt eine sehr wichtige Rolle.
    Natürlich kommt es auch auf den Kontext an. Ein Name für eine Weltinnovation benötigt andere Eigenschaften, eine andere Alleinstellung, als der Name für eine fünfte Variante. Allerdings bin ich nicht sicher, ob manchmal ein Ästhetik-Empfinden in Sachen einheitlicher Namensgebung in einem Sortiment nicht die Chancen einzelner Produkte dämpft, die herausgestellt vielleicht erfolgreicher sein könnten?!
    Gerade bei den jüngeren Konsumenten weist nach meiner Wahrnehmung die mit dem Neuigkeitswert verbundene Individualisierung eine hohen Einfluß auf die Auswahl von Produktkategorien bzw. Produkten auf. Die Herausforderung ist hier dann die Kundenbindung zu erreichen.
    In Sachen Plus oder Premium bin ich etwas weniger drastisch. Während der Begriff Premium insbesondere im FMCG Bereich zu einem Standard auch bei preiswerten Artikeln verkommt, kann ein “plus” meiner Meinung nach durchaus noch sinnvoll sein. Das hängt auch von der in der Studie beschriebenen Differenzierungsleistung ab. Bei einem journalistischen Angebot oder im Digitalen etwa kann es als Zusatz im eigenen Angebot durchaus Sinn machen zur schnellen Führung des Verbrauchers.
    Insgesamt jedoch machen individuelle und unique Produktnamen absolut Sinn und man tut gut daran, sich für eine Entscheidung über das Naming genug Zeit zu nehmen.

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